Erfolgreiche "Netzwerker" [2010-01-12 - Intern]
Ausildungshilfe Selm feiert fünfjähriges Bestehen / 639 Beratungen
Noch am Sonntagabend wurde Marie-Lis Coenen wieder einmal bewusst, wie erfolgreich die Arbeit der Ausbildungshilfe ist, deren erste Vorsitzende sie ist.
Ein Bericht von Klaus Schulz, Redaktion Hallo
Selm. Als Ehrenmitglied des BvV-Fanclus war sie zur Weihnachtsfeier der Schwarz-Gelben eingeladen. Dort traf sie auf einen jungen Mann, dem sie und ihre Mitstreiter vor einigen Jahren eine Lehrstelle besorgt hatten. Mittlerweile hat der seine Ausbildung fast beendet. Und bedankte sich bei dieser Gelegenheit artig bei Marie-Lis Coenen für die Hilfe, die ihm damals zuteil geworden war.Dies war nur eine kleine Anekdote, als die Ausbildungshilfe am Montag im Haus Knipping auf ihr fünfjähriges Bestehen anstieß. In Anwesenheit der kooperierenden Schulen - der Erich-Kästner-Hauptschule, der Otto-Hahn-Realschule, der Pestalozzi- und seit diesem Jahr auch der Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule in Nordkirchen - lieferte die Zweite Vorsitzende Jutta Steiner weitere Zahlenmaterial. Demnach hat die Ausbildungshilfe seit ihrer Gründung am 06. Oktoer 2004 639 Schüler bei der Suche nach einer Lehrstelle beraten, 52 dabei aktiv begleitet, indem zum Beispiel Kontakt zu den heimischen Betrieben geknüpft wurde.
"Das ist schon eine kleine Geburtstagsfeier wert", fand Jutta Steiner und fand keinen Widerspruch. Im Gegenteil: Die Schulvertreter äußerten sich ausgesprochen lobend über die Arbeit des Vereins, der Lehreinrichtungen und lokale Wirtschaft zusammengeführt habe. So eng sogar, dass mittlerweile etwa an der Realschule schon Betriebe von allein anrufen, um sich nach Praktikanten und Lehrlingen zu erkundigen. Auch Bürgermeister Mario Löhr war bei seinem Kurzbesuch voll des Lobes: Selm könnte froh sein, eine solche ehrenamtliche Mannschaft zu haben. Derartiges Engagement sei durchaus typisch für die Stadt, die angesichts der Haushaltslage ohne die Freiwilligen nicht dort stünde, wo sie heute ist.
Dafür belohnten sich die Aktiven und ihre Gäste denn auch mit einem Essen. Nicht ohne vorher allerdings noch Ziele für die Zukunft zu formulieren. Zu denen gehören die Unterstützung der Hauptschule bei der Einführung des so genannten Berufswahlpasses, verstärkte Informationen zu neuen Ausbildungsberufen sowie gezieltes Training für Online-Bewerbungen.
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